Wir Gläubigen wissen alle, dass das Auslassen einer Salah nicht infrage kommt. Dennoch fällt es uns manchmal schwer, konsequent zu bleiben – besonders an hektischen Tagen. Studien zeigen, dass es 21 Tage braucht, um eine Gewohnheit zu formen, und 90 Tage, damit sie zu einem festen Teil unseres Lebensstils wird.

Warum verpassen wir manchmal das Gebet?

  • Ein hektisches Leben und Ablenkungen:
    Manchmal beten wir nicht rechtzeitig, weil unser Alltag voller Verpflichtungen und Ereignisse steckt.
  • Kein geeigneter Ort zum Beten:
    Einer der häufigsten Gründe – besonders für diejenigen, die ganztägig arbeiten und viel Zeit außerhalb des Hauses verbringen.
  • Verschlafen:
    Besonders das Aufstehen zum Fajr fällt oft schwer.

5 Praktische Tipps für eine starke und beständige Gebetsgewohnheit

  • Mentale Vorbereitung: Bevor man beginnt, ist es wichtig zu wissen warum man betet. Was bedeutet Salah? Warum ist sie ein zentraler Akt der Anbetung im Islam?Eine hilfreiche Ressource ist dieser Artikel: „Why Does God Ask Us to Worship Him?“. Wenn du den Sinn verinnerlichst, wird das Gebet zu einer bewussten Handlung und nicht nur zu einer Pflicht.

  • Adhan-Apps nutzen: Es gibt inzwischen viele islamische Apps, die den Adhan pünktlich zu jeder Gebetszeit abspielen – von Fajr bis Ishaa. Sie helfen dir, das Gebet nicht zu vergessen, vor allem, wenn du unterwegs bist oder den Adhan nicht hören kannst. Sie lösen zudem das Problem des Verschlafens.

Empfohlene Apps:

  1. Athan: Prayer Times & Al Quran

  2. Salatuk (Prayer Time)

  3. Prayer Times – Qibla and Azan

  4. Muslim Pro: Quran Athan Prayer


  • Einen Gebetsbereich zu Hause einrichten: Richte dir eine kleine Ecke nur für das Gebet ein. Hol dir eine neue Gebetsmatte, ästhetisch, bequem und praktisch. Besorge dir zusätzlich eine tragbare, faltbare und leichte Gebetsmatte, die in jede Tasche passt. So kannst du überall beten und hast nie wieder das Problem, keinen geeigneten Platz zu finden.
  • Gebetszeiten in den Tagesplan integrieren: Trage deine fünf Gebete bewusst in deine tägliche To-Do-Liste ein. Plane deinen Tag um die Gebete herum.

Beispiel:
Wenn du um 12 Uhr ins Fitnessstudio möchtest, trage Dhuhr über diesen Punkt ein. Du kannst auch eine Gebets-Checkliste erstellen, um deinen Fortschritt während der Gewohnheitsbildung zu verfolgen.

  • Nicht aufgeben, wenn du ein Gebet verpasst: Erinnere dich immer daran: Wenn du ein Gebet aus einem legitimen Grund verpasst, darfst du es nachholen, das nennt sich Qadaa’.

Wenn du also einmal ein Gebet nicht rechtzeitig verrichtet hast, dann:

  • Sobald du kannst → Wudu machen,

  • deine Gebetsmatte ausbreiten,

  • und das verpasste Gebet sofort nachholen.

Wir sollten uns immer bewusst machen, wie gesegnet wir sind, dass wir Allah fünfmal am Tag begegnen dürfen.
Salah ist nicht nur eine Pflicht – es ist ein Geschenk, das Frieden bringt, das Herz beruhigt und unser Leben verbessert.


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